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Suchbegriff: Industrie Fusionen und Übernahmen

Die britische Nordsee-Ölindustrie erlebt derzeit eine rasante Konsolidierung durch Fusionen und Übernahmen, da die Unternehmen auf einen Grenzsteuersatz von 78 %, sinkende Fördermengen und stagnierende Investitionen reagieren. Durch große Transaktionen mit Harbour Energy, TotalEnergies, Shell und Equinor wurde eine Produktion von über 500.000 Barrel Öläquivalent pro Tag konzentriert, während die Produktion von 1,1 Millionen Barrel pro Tag im Jahr 2020 auf 474.000 Barrel pro Tag im Jahr 2025 eingebrochen ist. Die Energiegewinnsteuer und regulatorische Unsicherheiten haben diese defensive Konsolidierungsstrategie vorangetrieben, im Gegensatz zum Produktionswachstum Norwegens im selben Becken. Das Vereinigte Königreich ist zu einem Nettoimporteur von Öl geworden, da die Branche eher den Rückgang bewältigt als Wachstum ermöglicht.
Die Aktie der UBS Group AG stieg auf ein 17-Jahres-Hoch, nachdem der Schweizer Gesetzgeber einen Kompromiss zu den Kapitalvorschriften nach der Credit Suisse vorgeschlagen hatte, der es der Bank ermöglichen würde, Additional Tier 1-Instrumente für bis zu 50 % der Anforderungen ausländischer Tochtergesellschaften zu nutzen und das Investmentbanking auf 30 % der risikogewichteten Aktiva zu begrenzen. Der Markt reagierte positiv auf die mögliche Verringerung der Kapitalbelastung, obwohl die Schweizerische Nationalbank weiterhin strengere Maßnahmen befürwortet. Die UBS hat ihr Rückkaufprogramm für 2025 abgeschlossen und wird im Februar 2026 ihre Pläne für die Kapitalrückzahlung im Jahr 2026 vorstellen.
Accenture hat eine strategische Investition in Ryght AI getätigt, eine Plattform, die agentische KI und KI-Site-Twin-Technologie nutzt, um die klinische Forschung für Life-Science-Unternehmen zu transformieren. Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Arzneimittelentwicklung zu beschleunigen, indem die Durchführbarkeit von Studien, die Standortauswahl und die Patientenrekrutierungsprozesse verbessert werden, um neue Therapien schneller und effizienter auf den Markt zu bringen.
Der Federal Reserve Board hat den Antrag der PNC Financial Services Group auf Übernahme der FirstBank Holding Company und indirekte Übernahme der FirstBank, beide mit Sitz in Colorado, genehmigt. Diese behördliche Genehmigung ermöglicht es dem Finanzinstitut mit Sitz in Pittsburgh, die Übernahme fortzusetzen, was eine bedeutende Entwicklung im Rahmen der Konsolidierung der Bankenbranche darstellt.
Der Federal Reserve Board hat den Antrag der Banco BTG Pactual auf Übernahme der M.Y. Safra Bank genehmigt und ermöglicht damit der brasilianischen Finanzgruppe und ihrer US-Tochtergesellschaft, ihre Geschäftstätigkeit durch diese strategische Akquisition auf dem New Yorker Bankenmarkt auszuweiten.
Helvetia Baloise, die neu fusionierte Versicherungsgruppe, plant in den nächsten drei Jahren den Abbau von 2.000 bis 2.600 Stellen, davon die meisten (1.400 bis 1.800) in der Schweiz und 260 bis 330 in Deutschland. Der Stellenabbau betrifft in erster Linie Unternehmensfunktionen und Backoffice-Positionen. Der Konsultationsprozess beginnt im Januar 2026.
Accenture und Anthropic haben eine mehrjährige Partnerschaft angekündigt, um die Einführung von KI in Unternehmen zu beschleunigen. Dazu gehören die Bildung einer Unternehmensgruppe mit 30.000 geschulten Fachkräften, die Einführung von Claude Code für Entwickler, die Schaffung gemeinsamer Angebote für CIOs und die Entwicklung branchenspezifischer Lösungen für regulierte Sektoren wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und Biowissenschaften.
Helvetia und Baloise haben ihre Megafusion abgeschlossen und sind nun als Helvetia Baloise Holding unter dem Symbol HBAN an der Schweizer Börse notiert. Das fusionierte Unternehmen wird mit einem Marktanteil von 20 % zum grössten Mehrspartenversicherer der Schweiz und will seine Präsenz in acht europäischen Ländern ausbauen. Trotz eines anfänglichen leichten Rückgangs im Handel entsteht durch die Fusion ein europäischer Top-10-Versicherer mit einem Geschäftsvolumen von 20 Milliarden Franken und 22.000 Mitarbeitern.
Die UBS plant im Rahmen der laufenden Integration der Credit Suisse bis 2027 den Abbau von bis zu 10.000 Stellen, was etwa 9 % ihrer Belegschaft entspricht. Der Personalabbau wird schrittweise durch natürliche Fluktuation, Vorruhestand und interne Mobilität erfolgen. Die Bank steht auch vor regulatorischen Herausforderungen, darunter eine kürzlich erzielte Einigung mit den französischen Behörden über 835 Millionen Euro wegen Geldwäschevorwürfen, während sie gleichzeitig mit einem Antrag auf eine Banklizenz die Expansion auf dem US-Markt vorantreibt.
Helvetia und Baloise haben ihre Fusion zu Helvetia Baloise abgeschlossen und damit den grössten Mehrspartenversicherer der Schweiz geschaffen. Die Fusion erhielt alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen und geht mit erheblichen personellen Veränderungen einher, wobei mehrere Führungskräfte das Unternehmen verlassen oder neue Funktionen übernehmen. Die Aktien der Baloise Holding wurden dekotiert und gegen neue Helvetia Baloise-Aktien getauscht, die am Montag parallel zur operativen Integration beider Unternehmen in den Handel gehen werden.

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